Gesucht werden

  • Performer*innen
    jeden Alters (ca. 14 – 80 Jahre), jeder Nationalität, Trans-Personen, genderfluide Personen, Frauen, Männer, Menschen mit Behinderungen…, die Bewegungsfreude haben, die offen sind zu lernen und verlernen, aufmerksam und empathisch sind, Lust auf Improvisation und Spiel haben und die bereit sind, Fehler zu machen.
  • Performer*innen
    mit Vorerfahrung aus Tanz oder Theater, die Lust haben, als Darsteller*innen an einer der ca. 20-minütigen Performances mitzuwirken, die im Rahmen des Festivals an noch zu bestimmenden Orten (private Wohnungen oder öffentlicher Raum) zwischen dem 21. – 26. Juli 2020 in Stuttgart gezeigt werden.

 

Im Rahmen des Festivals DIE IRRITIERTE STADT entwickelt der Künstler Kieron Jina aus Johannesburg die Produktion »Chameleon Home«. Kieron Jina arbeitet multimedial mit Tanz, Theater, Performance, Fotografie und Video in der Überzeugung, dass die universelle Sprache dieser Kunstformen das Potenzial trägt, Bewusstsein zu schaffen für soziale und politische Themen. Als aktivistischer, international arbeitender und queerer Künstler will er Wahrheiten erkunden, bislang nicht erzählte Geschichten hörbar machen und letztlich Stereotype und Normen infrage stellen und aufbrechen. In seiner Arbeit setzt er sich mit der Komplexität der Identitäten von Menschen und deren Beziehungen zueinander, zu Gemeinschaft, zu Raum und Ort auseinander. Das Festivalprogramm DER IRRITIERTEN STADT legt seinen Schwerpunkt auf die künstlerische Auseinandersetzung mit den Eigenschaften und Bedingungen des öffentlichen Raums in der Gegenwart. So wird auch dieses Projekt sich mit dem öffentlichen Raum Stuttgarts und seinen Bewohner*innen auseinandersetzen.

 

Für sein Projekt »Chameleon Home« entwickelt Kieron Jina im Rahmen des Festivals mehrere Stücke, die in privaten Wohnungen und im öffentlichen Raum stattfinden sollen. Die Besucher*innen bewegen sich gemeinsam von Stück zu Stück, von Wohnung zu Wohnung, vom Öffentlichen ins Private. »Chameleon Home« will sich von Theaterhäusern und Spielorten lösen und die Spannung zwischen Gemeinschaft und Individuum erkunden. In dieser Spannung werden individuelle, intime Geschichten der Anwohnenden sowie politische und soziale Themen erzählt, verhandelt und verbunden. Die dabei entstehenden Geschichten finden ihre Form in Tanz, Theater, Performance bis hin zu abstrakten Formen darstellender Kunst. So transformieren sich die Wohnungen, wandeln sich die Geschichten, verändern sich die Perspektiven von Ort zu Ort.

 

»Chameleon Home« gliedert sich in drei bis vier Stücke, die jeweils ca. 20 Minuten dauern und an verschiedenen Orten stattfinden.

 

Im Juli finden die intensive Probephase und die finale Entwicklung der Stücke statt.

Falls Sie Interesse haben, an dieser Produktion mitzuwirken, senden Sie bitte ein kurzes Motivationsschreiben an:

sarah.tartsch@mdjstuttgart.de

© Ugo Woatzi