Treffen sich das Private, das Öffentliche, das Politische und die Kunst. Kommt ein Flamingo dazu…

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Treffen sich Tanz, Musik, Performance, Film, Literatur und Konzeptkunst. Kommen rauchende, kranke, geflüchtete, Sport treibende, alte, pflegende, kriechende, postende, wohnende Menschen dazu…

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Neue Verordnungen weisen den Schnecken den Weg in einen neuen Freiraum.

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Freiheit liegt jenseits eines geordneten Festivalprogramms. Ein Festival riskiert sich.

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Die Lage bleibt vorhersehbar unklar. Um die Ungewissheit ordnet sich eine neue Realität.

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Ungewiss sind die Orte und Zeiten eines neuen Ausbruchs: erlaubte Ansammlungen von rauchenden, kriechenden oder tanzenden Menschen.

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Ungewiss ist, wann und wo Sie zum Publikum werden. Oder zu Mitwirkenden. Unvermutet.

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Die Wirtschaft wächst nicht mehr. Die Kunst irritiert nicht mehr. Stuttgart ist (sich) nicht mehr sicher. Zeit für neue Verbindungen, neue Verwandtschaften, neue Wege. Zeit für eine pandemische Utopie!

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PPNews

Wie keine andere Nachrichtensendung berichten PPNews (Polit Puppet News) lokal und subjektiv. In öffentlichen Screenings und live auf der Straße lassen PPNews echte Hunde, Barbiepuppen und verpuppte Performer*innen sprechen. Die dreiteilige Show basiert auf Interviewmitschnitten, Kommentaren sowie spontanen Begegnungen im Raum Stuttgart zu den Themenschwerpunkten Sicherheit im öffentlichen Raum – Wohnungslosigkeit, Rassismus und Schutzmaßnahmen.

Armada of Arts

Leitung, Konzept, Bühne, Kostüm: Nora Schruth, Sarah Hoemske
Recherche, Konzept, Text: Anne Jelena Schulte
Recherche, Konzept: Katharina Kersten
Puppenspiel, Performance: Friederike Miller, Gilda Coustier, Jonathan Strotbek
Video: David Campesino
Bühne, Grafik: Federica Menegatti

Termine

Dienstag, 21. Juli,

17:00 – 17:30, Teil 1 – No race

Vorplatz Friedrichsbau Varieté gegenüber Theaterhaus

18:30 bis 19:00 Uhr, Teil 1 – No race

Vorplatz Friedrichsbau Varieté gegenüber Theaterhaus

 

Donnerstag, 23. Juli, 16:30,

18:00 und 21:00 Uhr, 3 x Teil 2  – No safety

Vorplatz Oper Stuttgart

 

Samstag, 25. Juli, 16:30,

18:00 und 19:30 Uhr, 3 x Teil 3 – No home

Österreichischer Platz / „Paule“

Mit freundlicher Unterstützung von STADTLÜCKEN e.V.

 

Eintritt frei.

 

Diese Veranstaltungen sind leider schon ausgebucht.

© Tilman Zirkler

Mehr Informationen

Wie keine andere Nachrichtensendung berichten PPNews (Polit Puppet News) lokal und subjektiv. Die PPNews lassen Hunde, Barbiepuppen und verpuppte Performer*innen von ARMADA OF ARTS sprechen. Die dreiteilige Show basiert auf Interviewmitschnitten von O-Tönen, Analysen von Blogeinträgen und Kommentaren sowie spontanen Begegnungen zu den Themenschwerpunkten Obdach- und Wohnungslosigkeit, Sicherheit versus Freiheit und Rassismus.

Gerade in Zeiten von Corona wollen die PPNews von den Perspektiven derjenigen erzählen, die als nicht »normal« oder nicht zugehörig gelten. Und deshalb wenden die PPNews den Blick zurück auf diejenigen unter uns, die bewusst oder unbewusst von dieser gesellschaftlichen Klassifikation profitieren.

Für DIE IRRITIERTE STADT entwickelt ARMADA OF ARTS mit der Menschenrechtlerin Katharina Kersten, der Autorin Anne Jelena Schulte, dem Videokünstler David Campesino, den Puppenspieler*innen Gilda Coustier, Frieder Miller und Jonathan Strotbek, der Architektin Federica Menegatti und den Bühnen- und Kostümbildnerinnen Nora Schruth und Sarah Hoemske eine neue, lokal bezogene Ausgabe der PPNews-Nachrichtenshow.

 

Was sind PPNews?

PPNews sind eine Nachrichtenshow mit Puppen, die maximal lokale Informationen unabhängig und subjektiv zu Nachrichtenmeldungen verarbeitet. Das Format wurde in Dresden für drei sehr unterschiedlich strukturierte Stadtbezirke entwickelt als eine Mischform von Journalismus und Theater. Die Moderatorin der Show, Mika Eni Bott, führt das Publikum bewusst ernüchternd wie unsachlich durch die Beiträge der Sendungen.

© Sarah Hoemske
© David Campesino
© Peter R. Fiebig
© Tilman Zirkler

ARMADA OF ARTS

Die Armada of Arts wurde 2016 in Dresden von Frauen aus Berlin und Dresden gegründet. Alle Mitglieder der ARMADA arbeiten solidarisch, interdisziplinär und experimentell an dem Vorhaben, sozialpolitische Verantwortung kreativ zu gestalten. Alle bisher entstandenen Projekte entstanden mit der Zielsetzung, theatrale Mittel grenzübergreifend zu praktizieren, neue Formate zu erfinden und Theater als Forum für Fragen der Gerechtigkeit, der Politik und der Schönheit zu betrachten.

 

Armada of Arts arbeitet meist mit Puppen und Objekten, da diese eine bestechende bildliche Reduktion ermöglichen. Der öffentliche Raum ist in seiner vielfältigen Gestaltbarkeit ein wesentliches Element für die Arbeit der Kompanie, um Theater für alle Menschen zugänglich zu machen und Realität mit Fiktion zu vermischen.