Queerness ist überall in der Natur zu finden. Mit einer unendlichen Vielfalt an Formen, Farben, Texturen und Gerüchen ist das Pflanzenreich allergisch gegen den Schein. Seine extreme Vielfalt ist das Ergebnis der Evolution durch sexuelle Fortpflanzung, die es den Pflanzen ermöglicht, sich an ihre Umwelt und an den Klimawandel anzupassen. Blumen, Bäume, Gräser, Kräuter und Sträucher können uni-, bisexuell, hermaphroditisch oder mehr sein. Diese Merkmale entfalten sich langsam, indem sie sich von Mechanismen lösen, die der Produktivität und Effizienz unterworfen sind. In ihrem kuratierten Gartenspaziergang greift Céline Baumann die Vorstellung auf, dass Pflanzen unsere ältesten Lehrer sind, und erzählt Geschichten über deren übermenschliches Wissen.

Konzept und Führung: Céline Baumann

 

Freitag, 24. Juli

12:00 (german) + 18:00 Uhr (english)

Höhenpark Killesberg